Neue Modelle

Oktober 2019

Two rings
Stahl, Holz
40 x 30 x 30 cm

Details
 

Five big strings
Stahl, Holz (Vergoldet)
40 x 20 x 22 cm

Details

Two cube
Stahl, Holz
16 x 16 x 40 cm

Details

Eröffnung der Skulpturen-Route Asbeck

8. September 2019

Galerie Alte Weberei, Titz - Rödingen

Sommer-Ausstellung am 29./30.Juni und 6./7.Juli 2019

Five strings
140 x 140 x 370 cm
Stahl, Holz

2019

Two frames
100 x 100 x 220 cm
Stahl, Holz

2019

Ausstellung im Rhode-Park, Nottuln
Mai 2019 - Mai 2020

Drei großformatige Skulpturen "Large Column", "Large Space" und "Cube"
Initiiert durch die Bürgerstiftung Nottuln

Large Column
10 x 100 x 500 cm
Stahl, Holz

Cube
140 x 140 x 250 cm
Stahl, Holz

Large Space
300 x 80 x 400 cm
Stahl, Holz

Little Space

Dauerhafte Installation am Asbecker Mühlenteich
Dezember 2018

Little Space
Stahl, Holz
120 x 80 x 200 cm

SKULPTUREN AUS HOLZ UND STAHL

Abstrakte Zeichen im Raum

Zu den Skulpturen von Ludwig Maria Vongries
Friedhelm Mennekes

Die Kunst von Ludwig Maria Vongries hat für mich die Eigenschaft, dass sie nicht nur sich selbst präsentiert, sondern dass sie auch anderes entdecken lässt, das der normale Zeitgenosse nicht mehr sieht, bzw. nicht mehr zu sehen gelernt hat. Es ist ein Sehen aus dem Kontrast, ein dialektisches Begreifen, das erst im Erfassen einer kunstbegeisterten Zweiheit zur Wahrnehmung der jeweiligen Einheit freigesetzt wird.

Die relative Leichtigkeit des Holzes und die Schwere von Eisen und Stahl entsprechen als Material der Selbstverständlichkeit, mit der sich die Arbeiten schließlich an einem Ort einfinden. Die abstrakte ‚Sprache‘ der Komposition korrespondiert mit der vielgliedrigen, mit ihrer Umgebung kommunizierenden Vernetzungen und Verortungen ihrer Positionen. Das Ergebnis ist dann für sehr viele Menschen nie anstößig, wohl aber anstoßend: Die Arbeiten ziehen eine gewisse Aufmerksamkeit auf sich, lenken aber dann durch die Klarheit ihrer Form und ihrer Weise zu sein, den Blick auf das Umfeld und vermitteln die verblüffende Erfahrung, einen bestimmten Raum auf eine ganz neue Weise wahrzunehmen. Sie entschlüsseln den Blick. Sie sind – obwohl ganz und gar gegenständliche Skulptur – Tore zur Wahrnehmung. Das schätze ich an ihnen vor allem.

Alle seine Arbeiten prägen auf je eigene Weise die Räume, in denen sie aufgestellt sind; ja, durch ihre bloße unbedingte Präsenz befragen sie die räumlichen und inhaltlich definierbaren Bedingungsfaktoren ihrer Umgebung und vermögen in den geistigen Prozessen, die sie auslösen, deren einzelne Faktoren offenzulegen. Darin besteht das Aktive, Ansprechende und Impulsgebende dieser Werke. In ihren Bann wird schließlich auch der Betrachter selbst hineingenommen.

Offene Ateliers am Hawerkamp
26.-28. Oktober 2018

Neue Skulptur BIG ORANGE I

BIG ORANGE I
Stahl, Holz

140 x 140 x 400 cm

Ludwig Maria Vongries
Gastkünstler bei Anne Fellenberg

 

ERÖFFNUNG: Freitag, 26.Oktober, 19 Uhr, Titanick-Halle

Rundgang: 
Freitag 19.30 Uhr bis 22 Uhr
Samstag, 15 Uhr bis 20 Uhr
Sonntag, 11 Uhr bis 18 Uhr

Weitere Infos unter:

http://am-Hawerkamp.de

Adresse:  Am Hawerkamp 31, 48155 Münster

Flyer-Download

Pfingstmontag 2018: Eröffnung der neugestalteten Anlage am Dorfteich in Legden-Asbeck und Übergabe der Skulptur "Long double nude" an die Öffentlichkeit

Rechte Seite von Links:  Bürgermeister Friedhelm Kleweken, Helmut Schiermann, Ludwig Maria Vongries, Bernhard Laukötter

Long double nude

Stahl, Holz
150 x 100 x 800 cm

"Offene Ateliers" 2017

Hawerkamp, Münster

Two Pieces
Stahl, Holz
140 x 60 x 220 cm

"Offene Ateliers", 27.-29. Oktober  2017, Hawerkamp, Münster

 

Am Rande der Welt

Ausstellung von vier großformatigen Skulpturen in Asbeck
September 2017 - Mai 2019

Cube

140 x 370 x 140 cm

Stahl, Holz

 

Bernhard Laukötter

Eine Ausstellung im Stift Asbeck mit dem Titel „Am Rande der Welt“ muss zwangsläufig zum Schmunzeln ermuntern.

Asbeck, dieses 1300-Seelen-Dorf in den Tiefen des Münsterlandes, scheint es nicht wirklich am Rande der Welt zu liegen?

Dies wird in der Vergangenheit auch so mancher Reisende auf dem Weg nach Asbeck gedacht haben. Denken wir an die 1771 in Düsseldorf geborene Therese von Zandt, die im Alter von elf Jahren in das Stift Asbeck zur Erziehung und Ausbildung kam. Eine Dame, die 1805, ein Kind erwartend, den mühsamen Weg von Regensburg nach Asbeck nahm, um hier eine Unterschrift zu leisten, damit die drohende Schließung des freiweltlichen Stiftes verhindert werden kann. Die den „Rand der Welt“ dann aber kurzfristig wieder verließ, um das Kind in einem Regensburger Gasthof zur Welt zu bringen.

Asbeck, am Rande der Welt, so wird vielleicht auch der kaiserliche Hofbeamte in Wien gedacht haben, als er der Äbtissin des Stiftes Asbeck im Oktober 1803 mitteilen ließ, die Stiftsdame Therese von Zandt wieder in den Genuss ihrer Präbende gelangen zu lassen.

Vielleicht hat auch der Wiener Bankmitarbeiter Asbeck am Rand der Welt vermutet, der für das adelige Stift Asbeck die Konten führte.

Ludwig van Beethoven wird Asbeck ebenfalls am Rande der Welt verschlagen haben als seine Geliebte, die Asbecker Stiftsdame Therese von Zandt, ihm von ihrem Aufenthalt im Stift Asbeck erzählte.

Heute - 925 Jahre nach der Ersterwähnung des Ortes im Jahre 1098 -  hat sich die geographische Lage des Ortes nicht verändert. Aber die Kunst im Stift Asbeck rückt den Ort an manchen Tagen des Jahres ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Dies geschieht aktuell durch die Ausstellung von Ludwig Maria VONGRIES.  Seine Kunst wird den beschaulichen Ort über ein Jahr prägen. Ich danke Frau Dr. Annette Georgi für ihre Künstlerempfehlung. Sie war es, die den Künstler Ludwig Maria VONGRIES und Asbeck zusammenbrachte, und so die Ausstellung  - Am Rande der Welt -  erst ermöglichte.

Zwischen Himmel und Erde

Ausstellung von vier großformatigen Skulpturen
September 2016 - September 2017

Cube
Stahl, Holz
140 x 370 x 140 cm

 

Laurentius Schlieker, Abt von Gerleve 

Ludwig Maria Vongries positioniert seine Skulpturen „zwischen Himmel und Erde“. Bodenständig und erdverbunden eröffnen sie den Blick nach oben. Holz und oxidierter Stahl  unterstreichen die Veränderlichkeit, der hier und da ein goldglänzender Schimmer Dauerhaftigkeit verheißt.

Kunst ist das Gestaltwerden innerer Bilder und Klänge, sichtbarer, berührbarer Bericht von innerer Wahrnehmung, von einer inneren Reise. Was hat den Künstler beim Entwerfen und während seiner „Knochenarbeit“ bewegt? Er stellt seine Skulpturen vor, tritt dahinter zurück und schweigt dazu. Das Werk soll uns ansprechen und anschweigen. Von dem, was wir betrachten, auf uns wirken lassen, können wir uns in eigene Vorstellungs- und Gedankengefilde führen lassen, im besten Sinne des Wortes auch ver-führen lassen, um den Geist zu erspüren. Jedes Kunstwerk bedeutet ein Übersteigen, erst das macht es zur Kunst. Es kann Botschaften aus dem tiefen Grund der Seele ans Tageslicht aufsteigen lassen. Im Schöpferisch-Werden findet etwas bislang Ungestaltetes in uns zu einer intuitiven Erkenntnis, vielleicht auch ins Wort.

Gedanken benötigen oft Zeit, bis sie Gestalt annehmen. Deshalb ist es besonders erfreulich, dass die Skulpturen von Ludwig Maria Vongries an diesem Ort ein Jahr lang, durch alle Jahreszeiten hindurch zu betrachten sind.

Diese nachdenkliche Kunst passt gut zu der Abtei Gerleve, die sich als Ort des Nachdenkens und der Suche versteht. Viele Besucher kommen hierher, um in der Stille des Klosters ein paar Stunden, vielleicht aber auch mehrere Tage zu verbringen.

Die Ausstellung „Zwischen Himmel und Erde“ wird gewiss erfahrene Kunstkenner ebenso wie aufmerksame Beobachter anregen, sich selbst Gedanken zu machen und im eigenen Leben den Ort  zu entdecken, an dem sich Veränderliches und Bleibendes begegnen.

Ausstellung St. Dionysius, Havixbeck
Februar - Juni 2016

Skulptur während der Aktionswochen "Heute ist Freitag"

o.T.
Stahl, Holz
140 x 170 x 500 cm
 

Friedhelm Mennekes

Abstrakte Zeichen in der Landschaft

Sie stehen seit einigen Jahren markant in der offenen Gegend, die raumgreifenden Skulpturen vonLudwig Maria Vongries. Bewusst sind sie vom Künstler in ein ihm bekanntes Umfeld gesetzt, dasihm gegenüberliegt. Hier finden sie die Kraft, den Blick für besondere landschafltiche Details zu schärfen und dem Betrachter zu helfen, ihren je eigenen, besonderen Charakter zu entdecken. So holen sie allesFremde ins Vertraute ein, vielleicht sogar in heimatliche Gefühle.Diese Zeichen zeigen sich in vertrauten Materialien, in Holz und Eisen und wenig anderem. Essind abstrakte künstlerische Äußerungen. Weder formulieren sie eine Aussage noch irgendeineIllustration. Sie stehen einfach da. Im Detail kühl. In der Form warm. Behauenes Holz. GeschmiedetesEisen. Im Rohen belassen. Sie stehen fest am Ort und überlassen sich Zeit und Natur. Dem Alternund Rosten. So stehen sie einfach da – und sind, was sie sind. Stumme Zeichen, doch nicht ins Eigene verschlossen, vielmehr zeigen sie sich, mit den Augen aufgenommen, leicht-beredt im Blick. Denn eines ist anders. Von ihnen geht eine einnehmende Wirkung aus. So wie sie sich zeigen, erwecken sie beim Betrachter schnell Beachtung und Gefallen. Sie wirken nicht fremd. Und lässt das Auge sich erst auf sie ein, entstehen schnell Interesse, Beziehung und Vertrautheit. Das hängt mit dem Charakter einer guten abstrakten Skulptur zusammen: „Sie klärt Raumerfahrung und definiert Zeit. Erwägungen und Gefühle für Balance, Labilität und Stabilität stellen sich ein“ - wie mir einmal Ansgar Nierhoff (1941-2010), der erste Künstler, den ich in Köln ausstellen durfte, klar und präzise erklärte. Und darin liegt denn auch die Chance derer, die sich darauf einlassen. Darauf sollte jede kritische Würdigung hinweisen, mehr nicht. Den Rest macht der Mensch in ihrem Umfeld – so er sie anschaut und sich mit ihnen Mühe macht.

Die relative Leichtigkeit des Holzes und die Schwere von Eisen und Stahl entsprechen als Material der Selbstverständlichkeit, mit der sich die Arbeiten schließlich an einem Ort einfinden.  Die abstrakte ‚Sprache‘ der Komposition korrespondiert mit den vielgliedrigen, mit ihrer Umgebung kommunizierenden Vernetzungen und Verortungen ihrer Positionen. Das Ergebnis ist dann für sehr viele Menschen nie anstößig, wohl aber anstoßend: Die Arbeiten ziehen eine gewisse Aufmerksamkeit auf sich, lenken aber dann durch die Klarheit ihrer Form und ihrer Weise zu sein den Blick auf das Umfeld und vermitteln die verblüffende Erfahrung, einen bestimmten Raum und Umraum auf eine ganz neue Weise wahrzunehmen. Sie entschlüsseln den Blick. Sie sind – obwohl ganz und gar gegenständliche Skulptur - Tore zur Wahrnehmung. Das schätze ich an ihnen vor allem.

Die Kunst von Ludwig Maria Vongries hat für mich die Eigenschaft, dass sie nicht nur sich selbst präsentiert, sondern dass sie auch anderes entdecken lässt, das der normale Zeitgenosse nicht mehr sieht, bzw. nicht mehr zu sehen gelernt hat. Es ist ein Sehen aus dem Kontrast, ein dialektisches Begreifen, das erst im Erfassen einer kunstbegeisterten Zweiheit zur Wahrnehmung der jeweiligen Einheit freigesetzt wird. Alle seine Arbeiten prägen auf je eigene Weise die Räume, in denen sie aufgestellt sind; ja, durch ihre bloße unbedingte Präsenz befragen sie die räumlichen und inhaltlich definierbaren Bedingungsfaktoren ihrer Umgebung und vermögen in den geistigen Prozessen, die sie auslösen, deren einzelne Faktoren offenzulegen. Darin besteht das Aktive, Ansprechende und Impulsgebende dieser Werke. In ihren Bann wird schließlich auch der Betrachter selbst hineingenommen.

La Folie, Ostbevern (März 2017)

Ausstellung vom 6. März bis 8. April 2017

Die Ausstellung ist geöffnet jeweils Sonntags von 14 - 18 Uhr